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Düsseldorfer Sommeruniversität → Meinungen → 2007 Ältere Beschäftigte als Kapital(Westdeutsche Zeitung, 24. August 2007) Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der "Rente mit 67", aber auch der stetig steigenden Arbeitsbelastung sowie der "Freisetzung" von Mitarbeitern über 50 stellen vier Wissenschaftler den Forschungsstand aus medizinischer, psychologischer und ökonomischer Sicht dar. Am 11. September untersucht der Hamburger Psychiater und erfolgreiche Buchautor Hans-Peter Unger ("Bevor der Job krank macht") aus der Erschöpfung im Job resultierende Depressionen - eine der häufigsten Ursachen für Frühverrentungen. Professor Johannes Siegrist, der Düsseldorfer Medizinsoziologe, zeigt am 18. September Arbeitgebern und -nehmern Wege auf, wie man auch im Alter noch leistungsfähig sein kann. Professor Christine Schwarzer betont am 25. September die kognitiv-intellektuelle Leistungsfähigkeit von Menschen über 60: "Der Spruch ´was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr`stimmt gerade nicht", sagt die Düsseldorfer Erziehungswissenschaftlerin. Am 2. Oktober schließlich referiert der Mannheimer Ökonom Hendrik Jürgens über das beachtliche Produktivitätspotenzial älterer Mitarbeiter. Bleibt die Frage, ob die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Stärken des Alters auch in der globalisierten Arbeitswelt "ziehen". Jutta Zülow, Personalchefin eines Dienstleisters, ist überzeugt davon: "Der Mittelstand kann sich viele Entlassungen und Frühpensionierungen gar nicht leisten. Vor allem aber erkennen immer mehr Unternehmer, wie wichtig Wissen und Erfahrung der Älteren für den Erfolg sind." Auf Wunsch schicken wir Ihnen den vollständigen Pressespiegel gerne zu. Bitte geben Sie Ihren Wunsch im Kontaktformular unter Bemerkungen ein. |
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